Von der Gespa publizierte Testkäufe von Sportwetten : gemeinsam den Jugendschutz weiter stärken
Die Ergebnisse der 2025 von der Interkantonalen Geldspielaufsicht Gespa in Auftrag gegebenen und vom Schweizerischen Blauen Kreuz durchgeführten Testkäufe von Sportwetten unterstreichen die Herausforderungen bei der Umsetzung des Verbots des Verkaufs an Minderjährige in den Verkaufsstellen. Das Schweizerische Blaue Kreuz weist darauf hin, dass die Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren sind, da die Testkäufe auf einem gezielten, nicht repräsentativen Ansatz sowie einer begrenzten Stichprobe basieren. Aus den präsentierten Auswertungen lassen sich daher keine auf das gesamte Vertriebsnetz verallgemeinerbaren Schlussfolgerungen ziehen. Sie liefern nützliche Informationen für die stetige Bemühungen um den Jugendschutz. Nach Abklärung rechtlicher Aspekte sind die Loterie Romande und Swisslos mit der Veröffentlichung der Ergebnisse dieser Umfrage durch die Gespa einverstanden. Alle beteiligten Akteure verfolgen das gemeinsame Ziel, die Einhaltung der Verfahren zur Alterskontrolle zu stärken. Die Gespa weist darauf hin, dass die Ergebnisse dieser Informationsbeschaffung nicht zu verbindlichen Massnahmen für die Lotteriegesellschaften führen werden.
Die Loterie Romande nimmt Kenntnis von den Ergebnissen der im Jahr 2025 von der Gespa durchgeführten und heute auf ihrer Website publizierten Testkäufe von Sportwetten durch Minderjährige. Das Schweizerische Blaue Kreuz, das von der Gespa mit der Durchführung der Testkäufe beauftragt wurde, weist in seinem Bericht darauf hin, dass die Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren sind. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Erhebung auf einem gezielten und nicht repräsentativen Ansatz beruht und in den Kantonen Waadt und Zürich lediglich auf einer begrenzten Stichprobe beruht. Die präsentierten Auswertungen sind entsprechend deskriptiver Natur und lassen keine auf das gesamte Vertriebsnetz verallgemeinerten Schlussfolgerungen zu.
Eine anspruchsvolle operative Herausforderung und ein kontinuierlicher Verbesserungsansatz
In einem weit verzweigten Netz von 2’350 Verkaufsstellen, in denen täglich Tausende von Transaktionen durch nahezu 10’000 Verkäufern und Händlern durchgeführt werden, stellt die Alterskontrolle für die Loterie Romande eine tägliche operative Herausforderung dar, die ständige Wachsamkeit und die konsequente Einhaltung der geltenden Verfahren erfordert.
Die Loterie Romande führt auch eigene Testkäufe in den Verkaufsstellen durch, um die Wirksamkeit der Präventionsmassnahmen zu überprüfen und die Betreuung ihrer Partnergeschäfte zu verstärken. Dieser Ansatz ist Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, der auf der Analyse der Praxiserfahrungen, der regelmässigen Anpassung der Schulungsinhalte und der Weiterentwicklung der dem Vertriebsnetz zur Verfügung gestellten Instrumente beruht. Die Loterie Romande wird ihr Engagement in den Bereichen Ausbildung, Information und Sensibilisierung fortsetzen und falls nötig die vorgesehenen Korrekturmassnahmen und Sanktionen ergreifen. « Der Jugendschutz ist eine Verantwortung, die wir sehr ernst nehmen. Die Ergebnisse dieser Kampagne zeigen, dass wir unser Engagement im Bereich Schutz der Minderjährigen fortsetzen müssen », unterstreicht Jean-Luc Moner-Banet, Generaldirektor der Loterie Romande.
Grund der verzögerten Veröffentlichung der Ergebnisse
Die Loterie Romande und Swisslos haben die Gespa ersucht, vor der Veröffentlichung des Berichts über die Ergebnisse der Testkäufe bestimmte Punkte zu klären, die in ihren Aufsichtsauftrag fallen; die Behörde stellte klar, dass diese Testkäufe nicht Teil eines formellen Aufsichtsverfahrens sind, das zu verbindlichen Massnahmen führen könnte, sondern der Informationsbeschaffung diente. Im Anschluss an diese Erklärung waren die beiden Lotteriegesellschaften mit der Veröffentlichung der Testergebnisse durch die Gespa einverstanden. Zwar zieht diese Veröffentlichung keine zwingenden Massnahmen nach sich, doch die Loterie Romande erachtet die Ergebnisse als unbefriedigend und verpflichtet sich, ihre Anstrengungen im Bereich des Jugendschutzes fortzusetzen.